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Erfahrungsbericht zur Fujifilm XT 20

Lange Zeit habe ich mit einer Canon 100D „gearbeitet“. Mein Upgrade war dann die gute (und mittlerweile alte) Canon 80D, welche mir für meine Wanderungen aber irgendwann zu schwer wurde. Meistens habe ich meine Kamera an der Hüfte (in der Cosyspeed-Tasche) dabei und die Canon war mit dem 18-135 IS USM für lange Wanderungen einfach viel zu schwer. Auch das 10-18mm Weitwinkel hat es nicht besser gemacht. Also habe ich mich nach einer leichten und guten Alternative umgesehen. Am Schluss bin ich bei der Fujifilm XT 20 gelandet. Warum Fuji? Ich glaube mir hat vor allem der „Style“ der Kamera gefallen. Und ja, sie sieht einfach verdammt gut aus. In schwarz fällt sie überhaupt nicht auf, was gerade für Streetfotografie ideal ist.

Spürbar war für mich von Anfang an, dass ich anders mit der Kamera arbeite. Anders als zuvor mit den Canon’s. Der Body-Klappdisplay und die Leichtigkeit der Kamera haben sich auch auf meine Bilder ausgewirkt. Klar. Die 80D hat auch ein Klappdisplay, aber damit arbeitet man nochmal anders.

Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von den schwenkbaren Displays von Canon(also das nach außen klappbare Display). An der Fuji ist es einfacher, auch mal in der Hocke unauffällig den Display zu klappen.

Auch die Rädchen geben mir das Gefühl, ganz „ursprünglich“ und irgendwie analog zu arbeiten.

Und das Wichtigste ist natürlich die Bildqualität. Hier merkt man tatsächlich einen Unterschied. Der 80D-Sensor war für mich ein gewaltiger Sprung zur alten Technik der 100D. Aber die Fuji war für mich nochmal ein Sprung nach vorn. Einerseits ist klar – Lightroom unterstützt den besonderen Sensor der Fuji nicht so richtig. Aber wenn man am Schärferegler nur sehr vorsichtig hantiert, hat man keine Probleme damit. Mehr Dynamik, die Schärfe des Standardobjektivs reicht zunächst völlig aus und bei höherem ISO habe ich auch in den RAW-Dateien weniger Rauschen. Und das spürt man.

Quelle: http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm

Beim Dynamikumfang ist bei ISO 200 (ist bei der XT20 der Basis-ISO-Wert) der Wert sogar gleich zur Vollformatkamera von Canon.

An die Menü-Führung habe ich mich ehrlich gesagt immer noch nicht gewöhnt, da ist Canon einfacher. Aber wenn man mal seine Grundeinstellungen vorgenommen und alle Tasten nach Belieben belegt hat, kommt man gut damit klar.

Bin ich also zufrieden? Klares ja.

Ob ich mir den Nachfolger – die XT 30 – kaufen werde? Nein.
Der 24 Mega-Pixel-Sensor reicht mir aus und in der Landschaftsfotografie ist der schnelle Autofokus der XT-3/XT-30 völlig egal.

Da die Handhabung der Fuji bei Portrait aber leider wirklich unpraktisch ist, werde ich mir dafür noch eine andere Kamera zulegen. Was beim Wandern sehr schön ist (klein, leicht, einfache manuelle Bedienung), ist beim Portrait-Shooting einfach gar nicht mehr praktisch. Ich bin deshalb schon seit Monaten am überlegen, was hier für mich in Frage kommt.

Vor einigen Wochen hatte ich mir mal die Canon 6 D II ausgeliehen. War aber irgendwie nicht glücklich damit. Vielleicht wird es eine Canon R oder eine RP. Vielleicht auch eine Panasonic S1 oder die Nikon Z6. Was bleibt, ist die Frage, in welches System ich zukünftig investieren will. Klar ist für mich, dass ich das Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten möglichst gering halten will, weshalb ich mit Vollformat meine Ausrüstung ergänzen möchte. Das Rauschen ist der Faktor, der mich teilweise einfach zu sehr stört. Ich spreche hier nicht von der Landschaftsfotografie. Hier arbeite ich immer mit dem niedrigsten ISO-Wert. Stativ. Und es passt.
Aber bei Innenaufnahmen ist man sofort bei ISO 1600 aufwärts. Gemerkt hatte ich dies bei einer Hochzeit. Da kannst du mit einem kleinen Sensor einfach nicht die beste Qualität liefern. Der Unterschied zum Vollformat ist spürbar und der APSC-Sensor hat auch bei Fuji seine Grenzen.

Fazit:

Für alle Landschaftsfotografen kann ich die XT-20 ohne Einschränkungen empfehlen. Es hat mir noch nie so viel Spaß gemacht mit einer Kamera zu arbeiten.

Workshopteilnahme für Landschaftsfotografie

Meine Workshop-Teilnahme bei Hermann Forster und Johannes Wilske im Oktober 2018 in Füssen

Ab und an reicht YouTube oder Bücherlesen einfach nicht aus. Also was macht man? Man meldet sich bei einem Workshop an. Es war erst meine zweite Teilnahme an einem Workshop für Landschaftsfotografen.

Getroffen hat sich die Gruppe in Schwangau in einem Restaurant, um sich kennenlernen und zu beschnuppern. Von den Trainern wurden unsere Erwartungen und der Stand unseres Wissens erfragt.
Am Samstagmorgen ging es dann zum Hopfensee.
06:15 Uhr ist für Samstags dann doch eine Herausforderung für mich – sollte mich aber zukünftig motivieren, früher aufzustehen (so wie es sich für einen Landschaftsfotografen gehören sollte). Mit „Anleitung“ standen wir dann an zwei Stegen und haben gute Tipps für die Bildkomposition bekommen. Nachmittags ging es dann zur Bildbesprechung und Bildbearbeitung in ein Füssener Hotel. Die Bildbesprechung hat mir selber sehr viel gebracht, weil ich zukünftig gezielter und bewusster versuchen möchte, mich schon vor Ort mit der Bildzusammenstellung zu beschäftigen. Danach hatte ich das erste Mal Kontakt mit Photoshop. Bisher habe ich mich ehrlich gesagt geweigert, mich in das Programm einzuarbeiten. Aber es ist zukünftig sicherlich ein nützliches Tool, um meine Bilder nochmal gezielter zu überarbeiten. Lightroom reicht oftmals einfach nicht aus.

Am späten Nachmittag gings dann nochmal zum „Klassiker“ – Hoch auf die Marienbrücke, am Schloss Neuschwanstein.

Fazit: Der Nachmittag hat mir nochmal bewusst werden lassen, was ich besser machen kann, wo ich noch an mir arbeiten muss und wo ich derzeit stehe. Insgesamt war es eine wirklich gut investierte Zeit. Ich hoffe ich werde zukünftig davon profitieren, was sich dann auch auf meine Fotos auswirken wird. Ich werde mich in den nächsten Monaten auf jeden Fall noch ernsthafter mit der Materie beschäftigen.

Ein Dank an die beiden Fotografen, die das Thema locker und qualitativ sehr hochwertig vermitteln konnten.

Für Euch gilt: Schaut regelmäßig vorbei und überzeugt Euch, ob ich besser werde. 😉

Hier ein paar Ergebnisse des Workshops:

Neue Homepage ab Oktober 2018 online

Servus.

Nach einigem Hin- und her, was das Design und was den Anbieter angeht, kann ich nun Anfang Oktober endlich ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis präsentieren.

Zur Kategorie „Aktuelles“:
Wie genau ich meinen „Blog“ oder meine „aktuellen Beiträge“ füllen möchte, werde ich in der nächsten Zeit entscheiden. Evtl. nutze ich den Blog auch, um neue Fotos auf Flickr oder Instragram zu kommentieren. Du kannst ja gerne regelmäßig vorbei schaun.

Fotografisch werde ich für meinen Kalender 2020 nun endlich anfangen, passende Herbstbilder und Lokationen zu finden. Was gar nicht so einfach ist, weil ich unbedingt im (Ost-)Allgäu bleiben möchte. Und irgendwann sind die „Standard-Orte“ einfach durch…
Ich bin selbst gespannt was ich in den nächsten Wochen präsentieren kann.

Ich werde zudem im Oktober an einem Workshop in Füssen teilnehmen. Vielleicht bring ich davon ebenfalls gute Ergebnisse mit.